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Fachinformation zu Vepesid:CPS Cito Pharma Services GmbH
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Dosierung/Anwendung

Vepesid soll nur unter der Kontrolle eines erfahrenen Onkologen/Hämatologen verwendet werden.
Die Dosis hängt von der Indikation, dem Verabreichungsweg, dem Therapieschema und der individuellen Pharmakokinetik ab. Eine vorgängige Bestrahlung oder Chemotherapie mit myelosuppressiver Wirkung sollte berücksichtigt werden. Bei einer Kombinationsbehandlung muss die Dosis im Allgemeinen reduziert werden. Details sind der Spezialliteratur zu entnehmen.
Orale Behandlung
In der Monotherapie beträgt die Dosierung im Allgemeinen 100-200 mg/m² an den Tagen 1-5 oder 200 mg/m² an den Tagen 1, 3, 5 eines Therapie-Zyklus von 3-4 Wochen. Alternativ können 50 mg/m² pro Tag während 21 Tagen verabreicht werden; der Behandlungszyklus kann nach einer 1-wöchigen Behandlungspause bzw. nach Normalisierung des Blutbilds wiederholt werden.
Bei der oralen Behandlung muss der dosisabhängigen Bioverfügbarkeit Rechnung getragen werden. Die Bioverfügbarkeit variiert inter- und intraindividuell stark. Dies muss bei der Dosiseinstellung berücksichtigt werden (siehe auch «Pharmakokinetik: Absorption»).
Tagesdosen von mehr als 200 mg sollten in zwei Gaben verabreicht werden. Die Einnahme der Kapseln sollte mit etwas Wasser unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Sie sind ganz zu schlucken und dürfen nicht zerbissen, gekaut oder gelutscht werden. Es ist darauf zu achten, dass die in den Kapseln enthaltene Flüssigkeit (z.B. bei einer Beschädigung einer Kapsel) nicht mit der Haut oder Schleimhaut in Kontakt kommt. Falls es zu einem Hautkontakt kommt, ist die Stelle mit Wasser und Seife zu waschen, bei Augenkontakt ist mit Wasser zu spülen. Beschädigte Kapseln dürfen nicht eingenommen werden, sondern sollten fachgerecht entsorgt werden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion liegen nur wenige Erfahrungen vor. Bei mässiggradiger Niereninsuffizienz ist die Dosis zu reduzieren, je nach Allgemeinzustand auf 50-75% der üblichen Dosis.
Bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance von <15 ml/Min. gibt es keine Erfahrungen. Es können daher keine Dosierungsempfehlungen gemacht werden.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:
Bei Patienten mit Hyperbilirubinämie ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Pädiatrie
Die therapeutische Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen ist nicht durch kontrollierte Studien belegt. Vepesid sollte bei Kindern und Jugendlichen nur im Rahmen von klinischen Studien verabreicht werden.

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